Diese Fehler sorgen für Haarausfall beim Haare waschen

Haarausfall bei Frauen durch Haare waschen

Haarausfall ist die Horrorvorstellung jeder Frau – und gleichzeitig von so vielen Faktoren abhängig, dass jede ihn zumindest einmal im Leben kennenlernt. Denn nicht nur genetische Faktoren sorgen für den Verlust von Haaren, sondern auch hormonelle Einflüsse wie die Antibabypille oder Schwangerschaften, einige Krankheiten, Stress oder Nährstoffmangel. Das Problem an Haarausfall ist, dass die Haare in sehr langen Zyklen auf den Lebensstil reagieren und der offensichtliche Verlust erst sehr viel später als die Ursache einsetzt. 

Daneben kann Haarausfall auch durch die falsche Pflege beim Haare waschen begünstigt – und gleichzeitig ganz einfach vermieden werden. Deshalb stellen wir die drei häufigsten Gründe für Haarausfall bei der Wäsche vor. 

Ab wann ist die Rede von Haarausfall und wodurch entsteht er? 

Von Haarausfall spricht man bei einem Erwachsenen, wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen – dabei kann es auch zu kahlen Stellen am Kopf kommen. Der Unterschied liegt jedoch im Auslöser: Während diffuser Haarausfall meist auf Mangelerscheinungen, Stress oder hormonelle Umstellungen zurückzuführen ist, gibt es auch den erblich bedingten Haarausfall, der in den Genen verankert liegt.

Doch auch die falsche Pflege der Haare kann die Kopfhaut reizen und den Haarausfall unterstützen. Denn Shampoos und häufige Wäschen wirken ebenfalls auf das Haarwachstum und müssen nicht zwangsläufig in einem positiven Effekt resultieren – sondern können auch dafür sorgen, dass die Haare verstärkt ausfallen. Bei Beschwerden sollte man für eine geeignete Behandlung unbedingt einen Dermatologen hinzuziehen, der nicht nur die Diagnose für den Haarausfall stellt, sondern auch die richtige Therapie finden kann.

Diese drei Fehler begünstigen den Haarausfall beim Haare waschen

1. Viel Shampoo

Shampoo oder Conditioner sind auf der einen Seite mit pflegenden Inhaltsstoffen angereichert, auf der anderen beeinflussen sie allerdings auch den pH-Wert der Haut. So kann es unter anderem zu Rötungen der Kopfhaut kommen und die Haare verstärkt ausfallen. Deshalb sollte man auf möglichst milde Produkte ohne Zusätze wie Silikone setzen, die einen verhältnismäßig geringen Einfluss haben und lediglich eine haselnussgroße Menge verwenden. Im Gegensatz dazu können die richtigen Pflegeprodukte gegen Haarausfall und regelmäßige Kopfhaut-Massagen dabei helfen, das Wachstum anzukurbeln. 

2. Häufige Haarwäschen 

Die Hitze und das Wasser wirken nicht nur auf die Haare, sondern auch die Kopfhaut, die durch häufige Wäschen austrocknen kann. Das beeinflusst einerseits das Wohlbefinden und kann auch den Haarausfall begünstigen. Durch das heiße Wasser kann sich außerdem die Struktur der Haare öffnen und so noch angreifbarer werden. Laut Experten reicht es, die Haare lediglich ein bis zweimal pro Woche zu waschen und die restlichen Tage mit Trockenshampoo zu überbrücken. 

3. Kämmen 

Nach der Dusche greift man im Normalfall zum Handtuch, rubbelt die Haare trocken und kämmt sie im Anschluss – doch genau das kann zu abgebrochenen Spitzen führen, die einem wie Haarausfall vorkommen. Die Haare sind in nasser Form sehr empfindlich und können durch die Reibung des Handtuchs oder der Bürste kaputtgehen. Besser ist es, sie vor der Haarwäsche durchzukämmen und im Anschluss erst (luft-)trocknen zu lassen, bevor man mit dem Styling fortfährt. 

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